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Wer oder was ist Spirulina

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BLAUGRÜNE ALGEN – NATÜRLICHE GESUNDHEIT AUS DEM WASSER

Spirulina
DAS KLEINE KRAFTPAKET

Spirulina Algen enthalten eine Fülle lebenswichtiger Nähr- und Vitalstoffe. Regelmäßig verzehrt helfen die kleinen Energie-
pakete Ernährungsmängel auszugleichen, stärken das Immunsystem, steigern die Leistungsfähigkeit und mobilisieren die Selbstheilungskräfte. Spirulina ist eine Nahrungsergänzung für jedes Alter und alle Lebenslagen – vom stressgeplagten Manager bis zur erschöpften Hausfrau und Mutter.

Wasser ist die Basis für alles Lebendige. In ihm wurde vor Urzeiten der Grundstein für die Existenz von Mensch, Tier und Pflanze gelegt und seine Bedeutung spiegelt sich im Artenreichtum von Meeren, Seen und Flüssen wieder: Dort findet sich eine Fülle an Lebensformen, die der Kontinente um ein Vielfaches übertrifft. Eine davon ist die blaugrüne Alge mit dem wissenschaft-
lichen Namen Spirulina Platensis. Sie besitzt keinen Zellkern, ist spiralförmig und nur etwa einen halben Millimeter lang. Ihre Vorfahren entwickelten sich vor etwa 3,5 Milliarden Jahren und gehören neben den Bakterien zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Mithilfe des Sonnenlichts haben die Algen im Laufe von Jahrmillionen Kohlendioxid in energiereiche organische Verbindungen und in Sauerstoff umgewandelt und damit auf dem Planeten Erde erst die Voraussetzungen für unser Dasein geschaffen.

Von Azteken und modernen Spirulina-Farmen
Die Spirulina-Alge ist überaus ertragreich. Auf einer gleich großen Anbaufläche produziert sie fast 20- mal mehr Protein als die Sojabohne, 60-mal mehr als Weizen und 300-mal mehr als Rinder. Diese Produktivität hält sie unter extremsten Lebens-
bedingungen aufrecht, denn wer die Alge in der Natur sucht, wird fündig, wo fast nichts wächst: in den warmen alkalischen Seen Ost- und Zentralafrikas, Asiens und Mittelamerika, die sich durch eine hohe Salzkonzentration von 10 bis 20 Prozent auszeichnen.

Bereits die Mayas und Azteken Mittelamerikas haben Spirulina als Nahrungs- und Energiequelle genutzt. Die Alge soll für die Ernährung damals so wichtig gewesen sein, dass der Untergang der Maya-Hochkultur im ausgehenden 9. Jahrhundert mit ihr in Verbindung gebracht wird. Hartnäckig hält sich die Theorie, nach der die Bewässerungsgräben und die daraus gespeisten Teiche, in denen die Mayas Spirulina züchteten, im Laufe von langen Dürreperioden ausgetrocknet sind und das Volk dadurch seiner Lebensgrundlage beraubt wurde.

In Mittelamerika nahmen die Azteken im 14. Jahrhundert den Platz der Mayas ein. Auch für die neuen Bewohner war die Alge, die sich mittlerweile wieder reichlich in den Salzseen vermehrt, ein grundlegender Bestandteil der Ernährung. Nachdem die Spanier Anfang des 16. Jahrhunderts nach Mittelamerika gekommen waren, geriet die Bedeutung der Spirulina als Lebens-
mittel dort weit gehend in Vergessenheit. Am nigerianischen Tschadsee ernähren sich die Mitglieder des Kanembu-Stammes heute noch von den kleinen Algen, aus denen sie „Dihe“, kleine blaugrüne Fladen, formen, die Suppen und Soßen beigemischt werden.

Um Spirulina in großen Mengen zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln zu gewinnen, wird die Alge längst nicht mehr aus Salzseen geschöpft, sondern in großen, modernen Wasserfarmen in tropischen und subtropischen Regionen kultiviert. Die Produktion findet unter freien Himmel, aber in ansonsten abgeschlossenen Becken statt. Die Wasserqualität kann dort leicht überwacht werden und von Verschmutzungen, wie sie in natürlichen Gewässern durch Chemikalien aus der Landwirtschaft oder Industrie immer wieder auftreten können, bleibt die Alge unberührt.

Spirulina, der Vitallstoff-Gigant
Die kleine Mikroalge Spirulina ist reich an hochwertigen Eiweiß und enthält darüber hinaus einen Vitalstoffcocktail aus vielen verschiedenen gesundheitsfördernden Substanzen. Weil sie keine harten Zellwände besitzt, ist sie sehr leicht verdaulich, was alle Vitalstoffe der Spirulina für unseren Körper besonders gut verwertbar macht. Lesen sie selbst, was die kleine Alge zu bieten hat:

Eiweiße werden für den Stoffwechsel benötigt und sind wichtige Baustoffe für alle Lebewesen. Spirulina gehört zu den besten Eiweißspendern unter den Nahrungsmitteln. Dabei liefert sie 18 der 20 Aminosäuren, die unser Organismus benötigt, um körpereigene Eiweiße zusammenzusetzen. Darunter befinden sich alle acht essenzielle Aminosäuren. Spirulina enthält lebens-
wichtige Vitamine und deren Vorstufen, die Provitamine. Besonders stark sind die hautfreundlichen und nervenstärkenden B-Vitamine vertreten, allen voran Vitamin B 12, das in pflanzlicher Kost ansonsten kaum vorkommt. In der Mikroalge stecken gesundheitlich wertvolle, ungesättigte Fettsäuren, unter ihnen Alpha- und Gamma-Linolensäure, die beide helfen, Entzünd-
ungen einzudämmen. Gamma-Linolensäure harmonisiert darüber hinaus das Immunsystem und pflegt die Haut. Spirulina enthält wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, die zahlreiche lebenswichtige Funktionen in unserem Körper ausüben. Darunter finden sich blutbildendes Eisen und der herzgesunde „Anti-Stress-Mineralstoff“ Magnesium. Das in der Spirulina vorkommende Enzym Superoxid-Dismutase ist ein starkes Antioxidans. Es unterstützt unsere Zellen und Zellstrukturen beim Schutz vor der Zerstörung durch freie Radikale und beugt vielen Krankheiten und vorzeitigem Altern vor. Die blaugrüne Mikroalge Spirulina ist reich an Pflanzenfarbstoffen, die unserer Gesundheit auf unterschiedliche Weise dienen. Chlorophyll (grün) und Phycocyanin (blau) beispielsweise fördern die Blutbildung und stimulieren das Immunsystem. Außerdem schützen Phycocyanin und eine Gruppe von Farbstoffen, die gelben bis roten Karotinoide die Zellen vor dem Angriff von freien Radikalen.

Die unsichtbare Kraft: Energie des Sonnenlichts
Ohne das Licht der Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Die Erkenntnis ist uralt. Dass die Zellen von Pflanzen und Tieren diese Lichtenergie speichern und in Form von Biophotonen (Lichtquanten, kleinste „Elemente“ des Lichts) an ihre Umwelt abstrahlen können, wissen wir dagegen erst seit wenigen Jahrzehnten. Der deutsche Physiker Dr. Fritz Albert Popp fand heraus, dass frisch geerntete Spirulina-Algen besonders viele Biophotonen abgeben, ihre Lichtenergie als sehr groß ist. Wir Menschen profitieren davon, denn Biophotonenforscher wie Popp gehen davon aus, dass Nahrung umso hochwertiger für uns ist, je mehr Lichtenergie sie speichern kann. Den Grund dafür sehen sie darin, dass Biophotonen für die Kommunikation in und zwischen den Zellen unbedingt notwendig sind. Demnach enthalten die Lichtquanten Informationen, mit deren lebenswichtige biologische Prozesse im Körper des Menschen gesteuert werden, und das wirkt sich positiv auf die Gesundheit, die Lebens-
energie und die Stimmung aus. Damit die wertvolle Lichterenergie und lichtempfindliche Vitamine der Algen nicht verloren gehen, ist die luftabgeschlossene und möglichst lichtundurchlässige Lagerung von Spirulina-Nahrungsergänzungen besonders wichtig.

Gesundbrunnen Spirulina
Spirulina ist kein Heilmittel im eigentlichen Sinne. Die Alge ist eine urgesunde Nahrungsergänzung, die Nährstoffmängel ausgleicht, das Immunsystem stärkt, die Energie und die Leistungsfähigkeit fördert, die Ausscheidung von schädlichen Abfallstoffen anregt und die Selbstheilungskräfte mobilisiert. Wer sich ungesund ernährt, häufig sehr gestresst ist, sich oft müde und abgespannt fühlt, erhält durch die Poweralge Kraft und Vitalität. Leere Energie- und Nährstoffspeicher werden gefüllt und dadurch fühlen sich Spirulina-Konsumenten den Herausforderungen des Alltags häufig besser gewachsen.

Kurzum: Im Dienste der Gesundheit kann Spirulina dank ihres Nähr- und Vitalstoffreichtums vielseitig angewendet werden. Sie lässt sich unterstützend einsetzen bei:

- Allergien
- Bluthochdruck
- Diäten
- Eisenmangel
- Erkältungen
- Erschöpfunggestörte Darmflora
- Hautproblemen (Akne, Ausschläge, Neurodermitis, Wunden)
- hohen Blutcholesterinwerten
- Immunschwäche
- körperlichen Belastungen
- Nährstoffmangel
- Stressüberbeanspruchten
- Augen
- Übersäuerung
- vorzeitigen Alterserscheinungen
- zur Regeneration und Genesung nach Krankheiten und Operationen

Selbsthilfe leicht gemacht
Wer mit Spirulina Krankheiten vorbeugen oder ihre Heilung unterstützen möchte, die eigenen Energiespeicher füllen oder das Wohlbefinden steigern will, nimmt die Alge in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver entweder einmal täglich vor dem Früh-
stück oder zwei mal pro Tag jeweils eine 1/2 Stunde vor den Malzeiten mit einem Glas Wasser ein. Je nach stärke der Beschwerden sollte die tägliche Dosis zwischen 1,5 und 4 Gramm der getrockneten Alge liegen. Das entspricht 3 bis 8 Tabletten a 500 mg. Bei der erstmaligen Anwendung wird am besten mit einer niedrigen Einnahmemenge begonnen, bis sich der Körper an die Inhaltsstoffe gewöhnt hat. Danach kann die Dosis langsam gesteigert werden. Mit ihren hautpflegenden Inhaltsstoffen entfalten Spirulina-Algen nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich angewendete Wirkungsbeispiele als Bestandteil von Gesichtsmasken. Sie lassen die Haut jünger aussehen und helfen gegen die Hautentzündungen, -unreinheiten und -reizungen.

Auszug aus dem Flyer von Jutta Oppermann
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